20.08.2022 om 11.16 uur pech onderweg in Velden, een perfecte service van de wegenwacht(ANWB)


Rheinische Post 26.04.2022                                                                                                       Foto: Norbert Prümen

Lucien Pijper zeigt eine der 32 Aufnahmen, die in der Dorfstube Wankum ausgestellt sind. Er ging mit seinem Scooter-Mobil auf Motivsuche. 

Wankum In der Dorfstube Wankum präsentiert der Geschichtskreis Aufnahmen von Lucien Pijper. Sie sind zwischen Krickenbeck und Wankum entstanden. Die 32 Exponate zeigen die Flora und Fauna zum Teil aus ungewöhnlichem Blickwinkel.

Von Margret Linßen

 

Eigentlich sollte die Fotoausstellung von Lucien Pijper bereits vor zwei Jahren gezeigt werden – eigentlich. Doch dann kam das dazwischen, was auch vielen anderen Veranstaltern die Planung verhagelte: die Corona-Pandemie. Alle Vorbereitungen mussten gestoppt werden. Am Sonntagmorgen aber war es dann endlich soweit. Der Geschichtskreis Wankum hatte in die Dorfstube eingeladen und einige Interessierte waren gekommen, um bei der Eröffnung der Ausstellung mit dem Titel „Natur – grenzüberschreitend zwischen Rhein und Maas“ dabei zu sein.

Peter Runge, der Vorsitzende des Geschichtskreises Wankum übernahm die Rolle des Gastgebers und sprach einige Worte zur Begrüßung. Lucien Pijper, Fotograf und Historiker führte in die Ausstellung ein. „Natur – grenzüberschreitend zwischen Rhein und Maas“ hat er seine Fotos genannt. Damit steckt er den geografischen Rahmen für seine Tätigkeit ab. Die 32 teils großformatigen Bilder der Veranstaltung zeigen Pflanzen, Blüten, Vögel und Landschaften zwischen Krickenbeck und Wankum. Sie sind entweder „normal“ gerahmt, auf Leinen oder Aluminium gedruckt oder unter Acryl verewigt. Diese Technik bringt die Farben und die Tiefe des Bildes besonders gut zur Geltung.

Mit seinem Scooter-Mobil macht sich Lucien Pijper auf Motivsuche. Seine Profi-Kameraausrüstung ist immer dabei. „Vor sechs Jahren bin ich wieder in meinen alten Beruf eingestiegen“, berichtet er. Als Tier- und Naturfotograf muss man viel Geduld haben. Das erläutert er an einem Bild, auf dem ein Haubentaucher zu sehen ist, der gerade einen Fisch verspeist. Die wenigsten Tiere posieren auf Kommando. Der Fotograf muss sich seinen „Fotomodellen“ anpassen und mehr oder weniger lange Wartezeiten einkalkulieren. Nur so gelingt es, die wirklichen „Augenblicke des Lebens“ einzufangen.

NEBEN DER FOTOGRAFIE BETREUT PIJPER AUCH NOCH SEHR INTENSIV EINIGE INTERNETSEITEN. SEINE „TAGESFOTOS“ SENDET ER AN 250 EMPFÄNGER IM INTERNET. AUCH DIE SEITE DES GESCHICHTSKREISES WANKUM BEARBEITET ER UND BESTÜCKT SIE MIT NEUIGKEITEN AUS DER VEREINSARBEIT.INFO

Wann die Ausstellung noch zu sehen ist

Termine Wer die Ausstellungseröffnung am Sonntag verpasst hat, dem stehen noch weitere Termine zur Verfügung. Die  Aufnahmen von Lucien Pijper zeigt der Geschichtskreis Wankum in der Dorfstube direkt neben der St.-Martin-Kirche auch noch an den Sonntagen 15. und 29. Mai sowie 12. und 26. Juni.

Öffnungszeiten jeweils von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Um seine fotografische Vielfalt zu zeigen, hat er extra für die Ausstellung in der Wankumer Dorfstube einen Geburtstagskalender anfertigen lassen. Einmal stellen Blumen und Pflanzen die Motive dar, ein anderer ist mit Fotos von heimischen Tieren gefüllt. Lucien Pijper versucht, die Motive aus einer „anderen Perspektive“ darzustellen. Beispielsweise hat er einen Riesenbärenklau „von unten“ aufgenommen. Das Ergebnis ist verblüffend. Eine filigrane Schönheit tut sich dem Betrachter dieser Pflanze auf.




 Der Geldrischer Heimatkalender ist eine Fundgrube zu Geschichte, Kultur und Kunst der Region. Zahlreiche Autoren haben daran mitgearbeitet.

Manches ist gegen die Corona-Pandemie immun: Der Geldrischer Heimatkalender zum Beispiel. Er erscheint jetzt trotz Lockdown und steigender Fallzahlen. „Vor dem Hintergrund aktueller Einschränkungen regt er vielleicht umso mehr zur häuslichen Lektüre an – und zur Beschäftigung mit den Lebensumständen vergangener Generationen mit ihren je eigenen Schicksalen und Nöten, Erfolgen oder Herausforderungen“, sagen die Verantwortlichen des Werkes. Es hat Tradition, dass eine Gemeinde im Mittelpunkt steht. Das ist diesmal Weeze. Daher wurde das Buch auch im Weezer Rathaus vorgestellt. Zudem ziert ein Foto der Spitze der Weezer Kirche das Titelblatt des Heimatkalenders.

Die wechselvolle Geschichte Weezes, vor allem vor dem Hintergrund der vielgestaltigen Veränderungen der vergangenen Jahre, schildert RP-Redakteur Michael Klatt – darunter natürlich die erfreulichen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit. Viel weiter zurück reicht der Beitrag der Archäologinnen Marion Brüggler und Julia Rücker, die neueste Erkenntnisse zur eisenzeitlichen und römischen Besiedlung in Vorselaer präsentieren. Wie berichtet, sind diese Funde auf dem Gebiet einer Auskiesung in Weeze entdeckt worden. Faszinierende Aspekte eines lebendigen Weeze voller Tradition vermitteln die Fotoserien von Joachim Schulz, Bruno und Dirk Lange sowie Wolfgang Lietzow. Eine aufschlussreiche Außensicht auf das niederrheinisch-katholische Milieu der Stadt bietet die Schul- und Ortschronik eines Ende des 19. Jahrhunderts von Schlesien nach Weeze versetzten Lehrers, wie Gerd Halmanns darlegt. Jürgen Kwiatkowski kann einen weihnachtlichen Gruß aus Schloss Wissen übermitteln, der bereits 1894 entstand, während Günter Abels die dort und bei Schloss Walbeck zu findenden Esskastanienalleen aus naturkundlicher Perspektive behandelt. Einige Menschen werden sich daran erinnern können, was Beate Sturm aufgearbeitet hat: Das drängende Problem des mangelnden Wohnraums nach dem Kriegsende 1945, dessen Auswirkungen bis in die 1960er Jahre hinein spürbar blieben.

Gewohnt verlässlich unterrichtet Gisela Rode in ihrer tabellarischen Chronik über besondere Ereignisse des vergangenen Jahres, dessen Publikationen in der Aufstellung von Elena Buchholz, Sebastian Gutknecht und Lilia Wick zu finden sind. Die Pflanzen- und Tierwelt zwischen Rhein und Maas hat Lucien Pijper in packenden Momentaufnahmen festgehalten und von Hermann Josef Windeln erfährt man, warum Wespen sympathisch und nützlich sind. Mehr als 20 Autoren befassen sich mit Archäologie, Geschichte und Kunst des Gelderlandes. So erläutert Klaus Oerschkes die neuesten Erkenntnisse zu den in Kervenheim geborgenen Scherben, während Timo Bollen der Bedeutung der Kaiserpfalz in Nimwegen während des Hochmittelalters nachspürt. In neuem Licht erscheint die Planung des Klosters Graefenthal nach den architekturgeschichtlichen Erörterungen von Christian Wiltsch, ebenso ein religiöses Gefäß aus dem Niederrheinischem Museum, dessen rätselhafte Funktion Veronika Hebben aufzeigen kann.

Obwohl bereits wiederholt untersucht und vielfach bestaunt, gelingt es Hans Gerd Dormagen, der Grabplatte der Katharina von Geldern aus einem wahrlich neuen Blickwinkel bisher unbekannte Einzelheiten zu entlocken. Die mächtigen Orgeln von St. Dionysius in Nieukerk behandelt der musikgeschichtliche Artikel von Niklas Huth die Bedeutung der hiesigen
Sgraffiti-Kunst erklärt der Kunsthistoriker Peter Lingens. Was die Wettener St. Petrus-Bruderschaft mit einem Silberschatz zu schaffen hatte, erläutert Dennis Hartjes, und wie aus einem Hahn einen Drache werden konnte, kann man dem Beitrag von Theo Sieben entnehmen, der von einem mundartlichen Artikel aus der Feder von Pastor Hubertus Janssen flankiert wird. Ralf Hendrix skizziert das Leben und Wirken des einflussreichen Unternehmers Reinhard Willemsen, ein Porträt des vielseitigen Künstlers Klaus Nisters steuert Hans-Josef Dahlen bei.

Otto Weber gelingt es, anhand Straelener Sonderstempel stadtgeschichtliche Wegmarken der Nachkriegszeit zu visualisieren, während Theo Mäschigs Darstellung der Geschichte einer Gaststätte in Schaephuysen-Lind begreiflich macht, wie aus einem „Fuchs“ ein „Fuchsbau“ werden konnte. Welche Auswirkungen das „Neue Bauen“ der 1920er und 1930er Jahre auch in kleinen niederrheinischen Ortschaften zeitigte, führt Johanna Klümpen-Hegmans am Beispiel Aldekerks aus.

Nicht nur Erfreuliches haben Jost Begrich zum Gelderner Giebelkreuz und Hans Dieter Bonnekamp zum St. Josef-Hospital in Issum zu berichten. Paul Lambert wirft einen frischen Blick auf ein Kanalprojekt zwischen Niers und Maas, desgleichen Simone Frank und Markus Veh in ihrer Geschichte der berühmtesten Worte, die je ein Ungeheuer sprach: „Gelre, Gelre!“ Sprachwissenschaftler Georg Cornelissen befasst sich gewohnt unterhaltsam mit den Verkleinerungsformen in niederrheinischer Mundart und Ronja Hochstrat wendet sich den widrigen Umständen der Kevelaerwallfahrt unter dem Hakenkreuz zu.

Vornehmlich aus bisher wenig beachteten Archivbeständen speist sich die Rekonstruktion des Kriegsendes 1945 in Straelen und Velden, die Claudia Kurfürst unternimmt, woran chronologisch die Erläuterung der Vorgeschichte der deutsch-französischen Städtepartnerschaft Straelen/Bayon durch Joachim Bever anknüpft. An den Wegbereiter der geldrischen Geschichtsschreibung erinnert Matthias Schrör, und wie die Brüder Grimm in Straelener Mundart geklungen hätten, vermittelt Heinz Velmans. Freunde der hochdeutschen Poesie kommen mit den Gedichten von Maria Diedenhofen und Liss Steeger auf ihre Kosten.

Der Geldrischer Heimatkalender ist für 10,90 Euro im Buchhandel und beim Historischen Verein erhältlich und bei Geschichtskreis Wankum

Artikel 11.11.2020 RP


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Pressemitteilung 

                           

Einladung zur Ausstellungseröffnung Naturfotos von Lucien Pijper

 

Das Infozentrum der Biologischen Station Krickenbecker Seen zeigt

vom 30. August bis 24. November 2019           

Naturaufnahmen des niederländischen Fotografen Lucien Pijper.  

 

Zur Ausstellungseröffnung

am Freitag, dem 30. August 2019, um 16 Uhr

im Infozentrum der Biologischen Station Krickenbecker Seen, Krickenbecker

Allee 36 in Nettetal, laden wir herzlich ein.

 

Lucien Pijper ist ein umtriebiger Niederländer: Seit über 40 Jahren macht der ausgebildete Designer seine Streifzüge zwischen Rhein und Maas, ausgehend von seinem Wohnort Velden bei Venlo. Ursprünglich stand dabei das Hobby der Ahnenforschung im Vordergrund, er stellte alte Fotos nach. Inzwischen hat Pijper meist Tier- und Pflanzenarten im Blick, Portraits oder Modefotos ergänzen sein Portfolio. Seine „Fangemeinde“ diesseits und jenseits der Grenze begeistert der Fotograf bereits seit drei Jahren mit dem „Foto des Tages“ per E-Mail.

 

Zur Ausstellungseröffnung am 30. August ist Pijper anwesend und steht Besuchern für ein

Gespräch zur Verfügung. Er stellt mehr als 30 Fotos aus, die alle dieses Jahr entstanden sind. Besonders angetan haben es dem Fotografen Tiere wie Storch, Kormoran und Eisvogel. Aber auch einige Pflanzenarten sind unter den Bildern wie die Kartoffelblume, die Ackerdistel und das Schmalblättrige Weidenröschen. Wichtig ist Pijper vor allem bei den Pflanzen der Blick fürs Detail

 

Die Öffnungszeiten des Infozentrums sind von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

 

Das Lieblingsbild des Fotografen, aufgenommen im Schlosspark Arcen. Foto: Lucien Pijper


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